Checkliste Krankenhausentlassung
Die Veränderung der Wohnsituation ist oftmals weniger ein lang geplanter Schritt, sondern vielmehr eine Notwendigkeit. Nach Schlaganfall, Herzinfarkt oder einem Sturz steht fest, dass eine Rückkehr in die gewohnte Wohnumgebung nicht mehr möglich ist. Den Schritt aus dem Krankenhaus in die neue Umgebung soll die nachfolgende Checkliste Krankenhausentlassung erleichtern. (Quelle: Seniorenratgeber Region Hannover 2004/2005)
1. Bei welchen alltäglichen Dingen benötige ich in Zukunft Unterstützung?
- Beim Aufstehen/Zubettgehen
- Bei der Körperpflege
- Beim Toilettengang
- Beim Essen
- Bei der Hauswirtschaft
- Beim Treppensteigen und Verlassen des Hauses
2. Welche Hilfs- bzw. Pflegemittel brauche ich in Zukunft?
- Pflegebett
- Rollstuhl
- Gehilfen
- Dialyse
3. An den Sozialdienst des Krankenhauses wenden, dieser hilft bei:- Adressen für Pflegedienste
- Info zur Kurzzeitpflege
- Fragen des Betreuungsrechts
- Organisation von Anschlussbehandlungen und Reha
- Leistungsansprüchen gegenüber Kranken-, Pflege- und Sozialkassen
- Antragstellung bei Kranken-, Pflege- und Sozialkassen
- Beschaffung von Hilfsmitteln (siehe 2.)
- Der Suche nach Heimplätzen
4. Weitere Informationen bekommen sie bei:
- Kranken- und Pflegekasse
- Sozialdienst der Stadt/Gemeinde
- Pflegeberaterinnen
5. Einstufung in Pflegestufe, Pflegekasse der Krankenkasse ansprechen
Informationen zur Pflegeversicherung
6. Hausarzt informieren, dieser prüft:
- Verordnung über häusliche Pflege
- Verordnung über Behandlungspflege
- Rezepte für Medikamente etc.
- Hilfsmittel (siehe 2.)



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