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Mehrgenerationenhäuser

Eine Studie der Bundesregierung belegt erste Erfolge

Die Bundesregierung hat mit Ihrem Aktionsprogramm "Mehrgenerationenhäuser" die ersten Erfolge erzielt, wie eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von Mai 2008 belegt. Das Ziel, durch finanzielle Hilfen bis Anfang 2008 bundesweit den Bau von mehr als 500 Mehrgenerationenhäuser zu unterstützen, wurde erreicht. Mittlerweile nutzen bis zu 90.000 jüngere und ältere Menschen die Mehrgenerationenhäuser.

Insgesamt haben die Einrichtungen 9.100 verschiedene regelmäßige Angebote im Programm. Ein Viertel der Angebote sind offene Treffen, ein weiteres Viertel besteht aus Erziehungs- und Bildungsmaßnahmen, nicht zu vergessen die gut 550 kulturellen Initiativen. Der Erfolg der Mehrgenerationenhäuser zeigt sich bereits darin, dass bei zwei Dritteln aller Projekte mehrere Generationen mitwirken. Er lässt sich auch an der Alterstruktur der Nutzer von Angeboten der Mehrgenerationenhäuser erkennen. Die größte Nutzergruppe bilden mit einem Anteil von einem Viertel die 30 bis 50Jährigen. Ältere Menschen über 65 spielen mit 15 % ebenfalls eine wichtige Rolle. Sogar die 20 bis 30 Jährigen sind mit 12 % vertreten. Die Altersverteilung der Besucher der Mehrgenerationenhäuser beweist: Das Konzept, Orte für ein Miteinander der Generationen zu schaffen, funktioniert und erfreut sich wachsender Beliebtheit. 70 % der über 65-Jährigen bestätigen, dass sich ihre Lebensqualität mit dem Mehrgenerationenhaus deutlich verbessert hat.

Am Erfolg der Mehrgenerationenhäuser haben auch die ca. 1500 haushaltsnahen Dienstleistungen, die von Essensangeboten bis zu Kinderbetreuung reicht, einen entscheidenden Anteil. Alle Dienstleistungen sollen in erster Linie bezahlbar sein. Deshalb wird Verpflegung meist auf Selbstkostenniveau angeboten. Die Kosten für Kinderbetreuung orientieren sich hingegen in einigen Einrichtungen am Einkommen der Eltern, um die Betreuung für jeden erschwinglich zu machen, gleichzeitig jedoch auch kostendeckend arbeiten zu können.

Inzwischen engagieren sich bereits 15.000 ehrenamtliche Helfer, die ebenfalls aus verschiedenen Generationen kommen, in den Einrichtungen. So kommen auf jedes der 500 Mehrgenerationenhäuser bereits 30 ehrenamtliche Helfer, die den Festangestellten unter die Arme greifen können.

Auch in Zukunft sollen die Erfolge der Einrichtungen kontinuierlich unter die Lupe genommen werden, um die Entwicklung als Ort für ein Miteinander der Generationen, als Drehscheibe für familiennahe Dienstleistungen und als Motoren für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland zu messen. Ein ausführliche Darstellung der im Mai 2008 veröffentlichten Erhebung finden Sie in der Studie "Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser: erste Ergebnisse der Wirkungsforschung" Link des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Informationen

Artikel zum Thema "Mehrgenerationenhäuser":

- Studie der Bundesregierung

 

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